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Deutschland – Russland: Eine energiereiche Partnerschaft?

Plakat zur Veranstaltung

Der jüngste Energiekonflikt zwischen Russland und Belarus, dessen Konsequenzen für den europäischen Markt noch abzuwarten sind, ruft nicht nur Erinnerungen an den ukrainisch-russischen Gasstreit vom vergangenen Winter hervor. Während der Kreml die Forderung nach höheren Energiepreisen mit Liberalisierungsmaßnahmen begründet, sieht die deutsche Seite bereits die energiepolitische Waffe auf sich gerichtet und stellt einmal mehr die Zuverlässigkeit Russlands als Energielieferant in Frage – Überreaktion oder rationale Antwort auf das Verhalten der „Energieweltmacht im Osten“?

Welche Konsequenzen drohen aus der Abhängigkeit des deutschen Energiesektors von russischen Lieferungen? Wird den russischen Unternehmen zu Unrecht der „Schwarze Peter“ zugeschoben? Oder ist eine Diversifikation bezüglich der Energielieferanten dringend geboten, um auch in Zukunft die Versorgung des deutschen Marktes zu sichern? Seit einigen Wochen verhandelt die EU mit Russland über die Ausgestaltung des neuen Partnerschaftsabkommens – ist eine gemeinschaftliche Lösung der Energiefrage eine realistische Option? Unter anderem auf diesen Fragen liegt der Schwerpunkt unserer Podiumsdiskussion, zu der wir Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Presse eingeladen haben.

Diskussionsteilnehmer

Dr. Josef Auer (Deutsche Bank Research)
Andrej Gurkow (Deutsche Welle)
Prof. Dr. Franz Hubert (Humboldt Universität zu Berlin und Higher School of Economics, Moskau)
Daten und Fakten
Veranstaltungsdatum 23. Januar 2007, 19.00 Uhr
Veranstaltungsort Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Leimenrode 29, 60322 Frankfurt
Materialien zum Download
Veranstaltungsplakat im Format PDF