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Russlands Energiepolitik – Europas Energiesicherheit?

Plakat zur Veranstaltung

Nach dem Bau der Ostsee-Pipeline wird rund 40 Prozent des gesamten Gases, das nach Deutschland importiert wird, aus Russland kommen. Russland verfügt ueber die größten Gasreserven der Welt und verkauft den unsichtbaren Energieträger vor allem nach Europa. Doch das soll nicht so bleiben. Russland plant gigantische Pipelineprojekte gen Osten, vor allem nach China.

In den vergangenen Jahren wurde Russland immer wieder vorgeworfen, seinen Reichtum an Energieressourcen als politisches Druckmittel zu missbrauchen. Insbesondere der „Gaskrieg“ gegen die Ukraine hat viele Politiker aufgeschreckt. Viele von ihnen warnen seit Jahren davor, Deutschland dürfe sich nicht abhängig machen vom russischen Gas. Doch was wären die Alternativen? Und würde Russland wirklich Deutschland und der Europäischen Union den Gashahn zudrehen? Als Referenten zu diesem hochbrisanten und spannenden Thema haben wir Dr. Roland Götz, Energieexperte und ehemaliger leitender Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik, eingeladen.

Der Referent

Dr. Roland Götz war von 2001 bis Anfang dieses Jahres wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungsgruppenleiter Russland/GUS bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Er studierte Volkswirtschaft in Berlin sowie Osteuropastudien in München, wo er auch 1972 promovierte. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg. Von 1986 bis 2000 war er als Referent im Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien in Köln tätig. Dr. Götz hat zahlreiche Analysen und Berichte über Russland veröffentlicht, insbesondere über die Entwicklungen im Energiesektor.

Daten und Fakten
Veranstaltungsdatum Dienstag, 28. Oktober 2008, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort Moritzbastei, Veranstaltungstonne, Leipzig